04. April 2017

Die Gewinnung erneuerbarer Energien ist ein zukunftsweisendes Signal - Solaranlage an Deponie Spröda geht in Betrieb


Hand in Hand für erneuerbare Energien: Im Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation haben die Stadtwerke Delitzsch auf den Gebäuden der Kreiswerke Delitzsch an der Deponie Spröda eine Solaranlage errichtet. Diese werden die Stadtwerke am Donnerstag (6. April 2017) um 10 Uhr gemeinsam mit den beiden Hausherren, Nordsachsens Landrat Kai Emanuel und Kreiswerke-Geschäftsführer Ulf Bechstein, offiziell in Betrieb nehmen. „Die Anlage ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Klimaschutz in der Region und Ökonomie erfolgreich ineinandergreifen“, sagt Dr. Robert Greb, Geschäftsführer der Stadtwerke Delitzsch. Das kommunale Unternehmen hat in das Projekt 220.000 Euro investiert und 888 Module mit einer Gesamtleistung von 235 Kilowatt auf den Betriebsgebäuden an der Deponie Spröda installiert. Damit können rund 100 Zwei-Personen-Haushalte im Jahr mit Strom versorgt werden.

„Die Gewinnung erneuerbarer Energien im Umfeld der Deponie Spröda ist ein zukunftsweisendes Signal. Wo es wirtschaftlich Sinn macht, müssen wir solche Möglichkeiten nutzen. Bereits die Deponiegase werden in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt. Die Photovoltaik-Anlage bietet dazu die ideale Ergänzung“, erklärt Landrat Kai Emanuel.

Und Delitzschs Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde unterstreicht, „dass dieses Projekt durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen und Unternehmen von Landkreis und Stadt möglich wurde“.

Gemeinsam wird jetzt geprüft, weitere Projekte zu realisieren und gegebenenfalls eine noch zu gründende Bürgerenergiegenossenschaft daran zu beteiligen. Bundesweit bestehen etwa  860 Genossenschaften dieser Art, die unter anderem Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden betreiben.

 

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