11. April 2017

Icefighters Leipzig: Landrat begrüßt Umzug in feste Spielstätte


Nordsachsens Landrat Kai Emanuel begrüßt den geplanten Umzug des Eishockey-Oberligisten Icefighters Leipzig in eine feste Spielstätte. „Es ist gut, dass die Zeit der Provisorien zu Ende geht. Wir waren in Taucha gern Gastgeber, doch ein Zelt als Eissportarena kann natürlich keine Dauerlösung sein.“

Auf einem Forum vergangene Woche in Leipzig hatte Icefighters-Geschäftsführer André Krüll bekräftigt, dass der Club den historischen Kohlrabizirkus der Messestadt als neues Domizil für den Eissport inklusive öffentlichem Schlittschuhlaufen favorisiert, zumal der Umzug in eine bestehende Halle günstiger und schneller zu realisieren sei als ein Neubau.

Die  vorübergehende Nutzung eines Zeltes als Eissporthalle in Taucha ist nach dem
30. April 2017 nicht mehr möglich, da Brandschutz und Standsicherheit nicht dauerhaft garantiert werden können. Zu den Spielen der Oberliga Nord kommen nach Vereinsangaben rund 50.000 Zuschauer, zum öffentlichen Eislaufen rund 100.000 Besucher pro Saison. „Sie zu gefährden, wäre höchst fahrlässig“, so Landrat Emanuel. Auch der Nachwuchs der Icefighters trainiert in der Leichtbauhalle.

Im September 2012 hatte das Landratsamt Nordsachsen die Zeltarena zunächst für ein halbes Jahr als sogenannten fliegenden Bau genehmigt, um den Icefighters Leipzig nach dem Abriss ihrer bisherigen Spielstätte, der alten Messehalle 6, kurzfristig helfen zu können. Unter Auflagen erhielt der Zeltbau danach noch zweimal eine befristete Genehmigung für jeweils zwei Jahre. Zuletzt hatten die Icefighters eine Nutzung bis 30. April 2017 beantragt.