17. Dezember 2019

Kommen, Sehen, Spielen – neue Ausstellung auf Schloss Hartenfels


Come, See, Play – Kommen, Schauen, Spielen. Das ist das Motto der neuen Sonderausstellung auf Schloss Hartenfels, die am 16. Dezember 2019 feierlich eröffnet wurde. „Es freut mich sehr, dass durch das MPZ Plus ein Projekt entstanden ist, das einmalig ist. Erstmals auf einem Schloss inmitten einer traditionsreichen historischen Realität verschwimmen die Grenzen zur Virtualität. Bunte Computerspielwelten aus den vergangenen fünf Jahrzehnten sind nicht nur zu sehen, sondern werden auch erlebbar“, sagte Nordsachsens Landrat Kai Emanuel beim Auftakt.

 

Die mehr als zweihundert Exponate der Ausstellung stammen aus dem Fundus des Leipzigers René Meyer. Sein „Haus der Computerspiele“ gilt als weltweit größte Sammlung von Spielkonsolen, Arcade-Games, Spielautomaten und Kleincomputern. „Wichtig ist das gemeinsame Spielen von Jung und Alt. Gerade die alten Retro-Spielkonsolen zeigen, dass es nur weniger Zutaten benötigt, um gemeinsam Spaß und Freude damit zu haben“, so René Meyer.

 

Auf Schloss Hartenfels laden acht Retro-Spielstationen zum Spielen und Programmieren ein – vom legendären Atari 2600 bis hin zur einzigen Spielkonsole der DDR, einem Pong-Klon des VEB RFT. Eine großformatige Artwork-Gallery mit bisher unveröffentlichten Bildern und Skizzen veranschaulicht die Entstehung und Produktion von Computerspielen. Begleitende Materialien und Hintergrundinformationen zum Kontext der Spiele geben Anregungen zur Spielauswahl und deren Beurteilung.

 

Ab dem 8. Januar findet zudem wöchentlich von 10 bis 16 Uhr der „Spielemittwoch“ statt, an dem Besucher persönlich angeleitet werden.

 

Die Ausstellung „Aufbruch ins Abenteuer – die virtuelle Welt der Computerspiele“ ist bis 31. März 2020 erlebbar. Eine Video-XChange-Box ermöglicht zudem den kostenlosen Tausch gebrauchter Computerspiele.

 

Fotozeile: Vor dem Kleincomputer (KC) 85/3 philosophieren neben Landrat Kai Emanuel (2. v. l), die Experten Prof. Dr. Jeffrey Wimmer (links), MPZ-Plus-Leiter Dr. Benjamin Bigl und René Meyer (rechts).