24. April 2020

Landrat Emanuel: Ausbildungszuschuss hilft bei Fachkräftesicherung


Den vom Freistaat Sachsen beschlossenen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung für die von Kurzarbeit betroffenen Ausbildungsbetriebe sieht Nordsachsens Landrat Kai Emanuel (parteilos) als wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im ländlichen Raum „Ich begrüße diese Initiative ausdrücklich. Gerade für uns im ländlichen Raum ist es außerordentlich wichtig, Ausbildungsplätze zu sichern, um junge Leute als gut qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten“, sagte der Landrat.

 

Im Landkreis Nordsachsen sind derzeit 1058 Auszubildende bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig sowie weitere 695 Lehrlinge bei der Handwerkskammer (HWK) zu Leipzig gemeldet.

                                                                                                          

Ausbildungsbetriebe, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen, können ab Montag (27.04.20) ihre Förderanträge bei den für sie zuständigen Stellen wie IHK oder HWK einreichen. Die Anträge werden von dort nach Bestätigung der jeweiligen Ausbildungsverhältnisse an die Landesdirektion Sachsen als Bewilligungsbehörde weitergeleitet.

 

Der einmalige Zuschuss wird in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen (anderthalb Monate) bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld gewährt. Begünstigt werden Ausbildungsverhältnisse in Berufen nach Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung, für die Kurzarbeit bewilligt wurde.

 

Weiter Informationen zum Ausbildungszuschuss: www.smwa.sachsen.de