26. Oktober 2020

Bundeswehr unterstützt Infektionsstab des Landkreises Nordsachsen


Den Herausforderungen des Infektionsschutzes widmet sich das Landratsamt Nordsachsen seit Monaten mit hoher Intensität. „Unser Gesundheitsamt wird dabei von vielen Akteuren unterstützt“, bedankt sich Landrat Kai Emanuel für die Hilfsbereitschaft verschiedener Institutionen. Die Bewältigung der Corona-Pandemie bindet im Landratsamt erhebliche Ressourcen, zur Unterstützung des im Gesundheitsamt gebildeten Infektionsstabes wurden Mitarbeiter aus allen Bereichen des Landratsamtes abgezogen. „Mit der Rückkehr zu einem 2-Schicht-System ab Montag (26. Oktober) steigt der interne Personalbedarf noch einmal immens“, beschreibt Landrat Emanuel die Situation. Bereits seit Beginn der Pandemie im Februar/März 2020 werden Arbeitsaufgaben innerhalb des Landratsamtes priorisiert – bestenfalls so, dass Bürger und Antragsteller keine Einschränkungen erfahren müssen.

 

Das Landratsamt wird derzeit durch 4 Mitarbeiter aus der sächsischen Finanzverwaltung sowie 4 Soldaten der Bundeswehr unterstützt. „Beide haben angekündigt, die Hilfeleistung um je 2 weitere Unterstützer auszubauen“, ergänzt Jens Kabisch, 2. Beigeordneter des Landkreises. Über die Arbeit der Soldaten, informierte sich der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, Oberst Klaus Finck, gemeinsam mit dem Verbindungsoffizier des Kreisverbindungskommandos Nordsachsen, Oberstleutnant d. R. Torsten Pötzsch. Neben Bundeswehr und Finanzamt unterstützt auch ein von Robert-Koch-Institut (RKI) zur Verfügung gestellter Mitarbeiter die Arbeit des nordsächsischen Gesundheitsamtes. Der Personalbedarf wird entsprechend des Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Lage stetig angepasst.

 

Fotozeile: Der 2. Beigeordnete des Landkreises Nordsachsen, Jens Kabisch, informiert Oberst Klaus Finck (rechts Im Bild), Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, und Verbindungsoffizier Oberstleutnant d. R. Jens Pötzsch über die Arbeit des Infektionsstabes.                

Foto: LRA/Bley